Je nachdem, welchen Bodenbelag und welche Gefässformen man wählt und wie die Pflanzen angeordnet werden, lässt sich ein völlig anderes Bild im Aussenbereich gestalten.Je nachdem, welchen Bodenbelag und welche Gefässformen man wählt und wie die Pflanzen angeordnet werden, lässt sich ein völlig anderes Bild im Aussenbereich gestalten. Bilder: Gartencenter HoffmannBilder: Gartencenter Hoffmann

Neubau – wer in eine neue Terrassenwohnung zieht, wird bei der Gestaltung des Aussenraumes mit diversen Fragen konfrontiert: Wird ein Sichtschutz benötigt? Lässt sich der Raum gliedern? Wo braucht es Schattenspender?

Mit runden Gefässen lässt sich in modernen Bauten ein spannender Kontrapunkt setzen. In Gruppen platzierte Zier- und Solitärgehölze sorgen für eine harmonische Komposition.Mit runden Gefässen lässt sich in modernen Bauten ein spannender Kontrapunkt setzen. In Gruppen platzierte Zier- und Solitärgehölze sorgen für eine harmonische Komposition.Neue Terrasse – neues Glück

Beim Kauf und Neubezug einer Terrassenwohnung stehen oft viele Entscheidungen an. Der Eigentümer wird mit Fragen konfrontiert, derer er sich vorher nicht bewusst war. Neben der Gestaltung der Innenräume ist auch der Aussenbereich - ein Thema das für viele Neuland ist – von Bedeutung. Die einen entschliessen sich dann gleich beim Bezug auch die Terrasse mit Konzept zu gestalten, andere ziehen zuerst ein und nehmen sich Zeit zum Einleben. Beide Entscheide sind weder falsch noch richtig, sondern entsprechen den Bedürfnissen des Besitzers.

Um das Konzept zu entwickeln zieht man am besten einen Profi bei. Dieser kann Wünsche wie Sichtschutz, Raumgliederung oder einfach nur Ästhetik, welche das Wohlbefinden im Aussenraum steigern soll, umsetzen. Pflanzen werden ausgesucht und Materialien definiert. Als Bodenbelag sind oft bereits einfache Betonplatten verlegt oder im Rohbau eingeplant. Eine Alternative sind Natursteinplatten, Holzdecks oder Feinsteinzeugplatten. Der Geschmack und das Budget entscheiden hier mit.

Boden, Gefässe und Pflanzen aussuchen

Bei den Pflanzgefässen können wenige grosse oder mehrere kleine sowie runde und rechteckige Formen kombiniert werden. Es ist nicht zwingend, dass in modernen Bauten nur eckige Gefässe zum Zuge kommen. Mit runden Gefässen einen Kontrapunkt zu setzen, kann ebenfalls spannend wirken.

Die Pflanzen werden nach den vorhandenen Ansprüchen ausgesucht. So werden sehr häufig immergrüne Sichtschutzpflanzen gewünscht, welche Einblicke ganzjährig abschirmen. Zier- oder Solitärgehölze setzt man dort ein, wo sie optimal zur Geltung kommen und harmonisch die Gestaltung ergänzen. Gartenbonsai oder Laubgehölze wie japanische Ahorne können in Gruppen platziert oder als Gefässreihungen geschickt optisch miteinander verbunden werden. Die Wiederholung von Pflanzen bringt Ruhe und Ordnung ins Gesamtbild und gibt der Terrasse einen grünen Rahmen. Mit Gräsern bepflanzte aneinandergereihte Gefässe bilden eine lauschige Komponente.

Das Potenzial ausschöpfen

Manche Besitzer nehmen die Realisierung erst in die Hand, wenn sie sich im neuen Zuhause eingelebt haben. Auch dieses Vorgehen bringt Vorteile mit sich. Meist hat man als Benutzer erst nach einer Weile die Aspekte des Aussenbereiches, die eigenen Ansprüche und nicht auch zuletzt auch die klimatischen Bedingungen richtig erkannt. Es wird einem beispielsweise bewusst, wo die Sonne am Sommerabend hin scheint, und dass man sich dort einen Schatten spendenden Baum wünscht. Ein wichtiger Grundsatz gilt immer: die Terrasse sollte zum erweiterten Wohnraum werden, so dass sie gerne genutzt wird und Freude bereitet. Denn stehen grossflächige Terrassen einfach leer oder sind lieblos mit ein paar Accessoires und Plastiktöpfen bestückt, ist das unbefriedigend. Für viele Terrassenbesitzer ist darum die Zusammenarbeit mit einem Fachmann eine erfreuliche Erfahrung, da erst dank dessen Kenntnissen das Potenzial des Aussenraumes erkannt und ausgeschöpft werden kann.